Wir haben  das Interview mit unserem DACH Region Manager Dino Leupold von Löwenthal vorbereitet. Unser Interview-Partner gibt Einblicke in sein Affiliate-Business und interessante Tipps.

Viel Spaß beim Lesen!

Hallo, Dino. Bitte, stell dich unseren Leser kurz vor.

Dino Leupold von Löwenthal, länger verheiratet als manche in dieser Branche alt sind, 2 Töchter und Münchner durch und durch. Ich liebe meinen Beruf und die Zusammenarbeit mit Menschen. In der Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit der Familie und Freunden und als Ausgleich zum Onlinebusiness liebe ich Gartenarbeit und Holzwerken. Ich habe mittlerweile eine ganz gut eingerichtete Werkstatt und liebe es mit Holz zu arbeiten und Dinge selbst zu bauen. Des Weiteren begeistere ich mich für Autos (ich glaube das war mein erstes Wort in meinem Leben) und Handball.

Wie bist du zum Online-Business und speziell zum Affiliate Marketing gekommen?

Das ist schon sehr lange her. So richtig begeistert für das Internet habe ich mich damals mit Napster, alando (danach ebay) ciao!, etc. Als ich dann nach einer neuen Herausforderung suchte habe ich speziell nach einer Internetfirma gesucht. Diese habe ich mit ValueClick auch gefunden und so auch beruflich meine ersten Schritte in diesem Bereich gemacht. Zu ValueClick gehörte damals auch das globale und größte Affiliate Marketing Netzwerk “Commission Junction” heute CJ Affiliate genannt. Dort konnte ich dann in verschiedenen Positionen sehr viel Erfahrung in diesem Bereich sammeln und meine Liebe zu Affiliate Marketing entdecken und stärken.

Was genau begeistert Dich am Affiliate-Marketing?

Es ist einfach ein extrem spannender, sich immer weiterentwickelter Bereich des Performance Marketings und auch einer der ältesten Werbemöglichkeiten im Internet überhaupt. Durch die Dynamik und den stetigen Wandel lernt man extrem viele Leute auf den unzähligen Events, Messen und Kongressen kennen. Nicht umsonst heisst Affiliate Marketing auch People’s Business. Genau das finde ich extrem motivierend und bereichernd. Leider hat Corona hier der Branche was das Thema Networking angeht auch ganz schön den Zahn gezogen. Aber auch hier merkt man die Kreativität der Leute und so finden Konferenzen, Weinproben, Pokerabende, Schulungen und Kundentermine zu 95% online statt. Das hilft natürlich etwas, ersetzt aber den physischen Kontakt zu anderen Menschen nicht. Da die Frage aber über Begeisterung ging, will ich dies auch positiv und begeistert abschliessen. Es sind die Leute, die Dynamik der Branche, die Transparenz und die Vielfalt der Werbemöglichkeiten. Auch die Entwicklung junger, neuer Talente hin zu erfahrenen und angesehen Affiliate Managern begeistert mich sehr.

Welche Trends oder Entwicklungen siehst du im Affiliate Marketing?

Das ist immer schwierig zu beantworten, da sich in Zeiten von Corona und natürlich auch dem Datenschutz viele Dinge sehr schnell ändern. Jedoch ist momentan ein Trend hin zu mehr online Verkäufe zu sehen. Die Leute gehen weniger offline shoppen. Auch wird das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit immer wichtiger. Leider ist ein negativer Einfluss durch die Corona Krise ganz klar die Travel Branche. Das schmerzt nicht nur den Affiliate Bereich, sondern eine ganze Industrie weltweit, welche sicher auch so schnell nicht wieder zu alter Stärke zurückfinden wird. Viele Menschen haben sich mittlerweile an Video Calls anstelle von Business Trips gewöhnt und wollen es auch gar nicht mehr anders, weil es viel hinzugewonnene Zeit bedeutet, die man deutlich effektiver nutzen kann, als diese in einem Flugzeug oder der Bahn/Auto zu verbringen. Weitere Themen, die das Affiliate Marketing momentan betreffen sind eine weitere Internationalisierung von Advertisern und Marktbegleitern. Und über allem schwebt das Thema GDPR, TCF 2.0 und eprivacy. Es bleibt also wie immer spannend.

Wie lange arbeitest Du bei Admitad? An welche Schwierigkeiten, Hindernisse bist du gestoßen? 

Ich habe im August 2020 bei Admitad angefangen. Weder Hindernisse noch Schwierigkeiten hatte ich wirklich. Aber wenn man etwas merkt, dann ist es natürlich an manchen Stellen die Sprachbarriere. Es spricht zwar jeder sehr gutes Englisch oder andere Sprachen und zu meinem Erstaunen und Freude auch sehr viele KollegInnen deutsch. Jedoch sind noch viele Dateien und manche Systeme auf Russisch. Hier muss man dann kreativ sein und sich des Google Translators bedienen oder zum Beispiel in Slack gibt es ein Add-On welches Texte und Nachrichten automatisch per Klick in eine präferierte Sprache übersetzt. Das macht es einfach und schnell dennoch direkt zu kommunizieren. Aber im Zuge der Internationalisierung und Globalisierung von Admitad werden alle Dateien und System von speziellen Teams dediziert und Schritt für Schritt in das Englische übersetzt.

Wie sieht Dein typischer Arbeitstag aus?

Antwort: Aufstehen, Kaffee, Nachrichten und Social Media Updates am Morgen checken, dann ins Büro oder Homeoffice. Emails, unser Intranet und Slack prüfen auf Updates und To Dos. Ich bereite mich auf meine Video Calls/Termine vor und halte diese ab. In Zeiten von Corona ist die Videokonferenz nicht mehr wegzudenken – somit ist das ein Hauptteil meiner Arbeit. Das Team steuern und Input einholen/geben. Mir Gedanken über Strategien und Ausrichtung machen und natürlich mit Partnern, Agenturen dun Advertisern in Kontakt treten/bleiben.

Was gefällt Dir in Admitad am meisten? Hast du ein Team?

Admitad hat nicht nur eine herausragende Sache, die mich motiviert und begeistert. Admitad ist extrem modern, sehr agil und technisch immer vorne mit dabei.

Es ist Wahnsinn, was Alexander Bachmann (unser CEO) innerhalb von 10 Jahren auf die Beine gestellt hat und noch beeindruckender, dass er erst 32 Jahre alt ist. Diesen Spirit des Strebens nach Erfolg, Selbstreflektion und Vertrauen in seine MItarbeiter spürt man überall. Somit sind die Leute und “das” Team das, was mich extrem motiviert. Ja ich habe eine Team und baue dieses weiter aus.

Und zu guter Letzt: Was machst Du außerhalb Deiner Arbeit?

Zusätzlich zu den bereits genannten Themen sind wir als Familie extrem in das Thema Handball eingebunden, da meine beiden Töchter Handball spielen und das in Ihren Jahrgangsstufen immer in den höchsten Ligen. Die Große zum Beispiel spielt in der Bayernliga und das ist ja bekanntermaßen das Flächengrößte Bundesland. Somit sind lange Fahrstrecken am Wochenende fest mit eingeplant. Das bedeutet, dass man am schon mal für 2 Spiele ca. 500 km insgesamt zurücklegen muss.. Leider ist natürlich, wie in vielen anderen Bereichen auch das Thema Corona auch hier ein starker Einflussfaktor. Spiele und Training können nicht mehr oder nur noch limitiert stattfinden, Freunde kann man nur ganz vereinzelt sehen etc., aber eine starke Familie findet immer Wege, dass es nicht langweilig wird und man entdeckt ungeahnte, gemeinsame neue Hobbies.

Lieber Dino, vielen Dank für das Interview – wir freuen uns sehr auf die weitere, erfolgreiche Zusammenarbeit!