Es ist wahrscheinlich, dass bald alle Tracking-Anfragen auf Browserebene blockiert werden. Firefox möchte bereits Cookies löschen, die über Weiterleitungen generiert wurden. Langfristig kann dies dazu führen, dass Publisher mit Affiliate-Netzwerken, die über eine Weiterleitung arbeiten, kein Geld mehr verdienen können. Zum Glück haben wir eine Lösung.

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Wie ist die Situation im Detail?

Mozilla Firefox kündigte ETP 2.0 an, eine neue Anti-Tracking-Richtlinie. Alle 24 Stunden löscht der Browser-Algorithmus Cookies, die von Partner-Netzwerken und anderen Trackern verwendet werden. Diese Einstellung ist standardmäßig für alle Browsernutzer aktiviert. Daher möchte Mozilla Benutzer vor dem Sammeln von Daten ohne deren Zustimmung schützen und die Möglichkeiten zur Verfolgung von Weiterleitungen einschränken.

Mozilla ist eines der ersten Unternehmen, das solche Innovationen ankündigt. Weitere werden voraussichtlich im kommenden Jahr folgen. Beispielsweise hat Safari bereits über aktive Arbeit in dieser Richtung gesprochen. Auch Google hat eine sequentielle Weiterleitung für Google Ads in Android verboten und plant, sie für andere Geräte zu verbieten.

Warum ist dieser Trend für Publisher gefährlich?

Mpmentan ist der Marktanteil von Mozilla bei lediglich 8%,wenn sich jedoch größere Browser mit deutlich mehr Marktanteil dem Trend anschließen und Tracking-Weiterleitungen auf andere Weise einschränken, kann und wird dies alle Teilnehmer drastisch betreffen: Publisher, Werbetreibende und auch Affiliate-Netzwerke.

Eine Tracking-Weiterleitung ist eine Tracking-Methode, mit der Informationen über Klicks vom Publisher über Zwischenhändler an den Werbetreibenden übertragen werden. Es sind diese Links, die letztendlich von Browsereinschränkungen betroffen sein können.

Nehmen wir als Beispiel Admitad:

  1. Der Benutzer klickt auf den Partnerlink, der zur Seite des Werbetreibenden führt.
  2. Er wird auf die Website des Werbenetzwerks (ad.admitad.com) umgeleitet. Die Website schreibt ein Cookie mit einer eindeutigen Klick-ID (allowad_uid) in den Browser des Benutzers und leitet den Nutzer zur Website des Werbetreibenden weiter.
  3. Die Website des Werbetreibenden behält auch den Wert von allowad_uid bei – über GET-Parameter über den Affiliate-Link.
  4. Wenn ein Nutzer eine gezielte Aktion ausführt, sendet die Website des Werbetreibenden auch den Wert allowad_uid an das Affiliate-Netzwerk.

Wenn Firefox im zweiten Schritt Cookies löscht, ist eine Nachverfolgung auf diese Weise nicht mehr möglich. Wir sind uns jedoch sicher, dass ETP 2.0 letztendlich einer der ersten Schritte ist, um nicht nur Cookies zu entfernen, sondern auch Tracking-Weiterleitungen vollständig zu verbieten. In diesem Fall kann der Publisher die Vergütung und Nachvollziehbarkeit seiner Werbemaßnahmen als auch seiner Vergütungen bald überhaupt nicht mehr verfolgen.

Warum wirkt sich das Firefox-Update nicht auf Admitad-Publisher aus?

Zum Zeitpunkt einer Weiterleitung erstellte Cookies werden für die Nachverfolgung nicht mehr benötigt. Die eindeutige Kennung des Klicks, mit der Admitad festlegt, an wen die Publisher-Provisiongezahlt werden soll, wird auf der Seite des Werbetreibenden gespeichert – mit Zustimmung des Nutzers.

Darüber hinaus bereiten wir bereits ein Lösungspaket vor, das keine Tracking-Weiterleitungen für die Veröffentlichung verwendet. Sie ermöglichen es den Admitad-Partnern, ihren Traffic abzusichern und dadurch Provisionen zu sichern.

Verfolgen Sie die Ankündigungen und News in unserem Blog, Newsletter und Nachrichten von Ihren persönlichen Key-Account-Managern. In Kürze werden wir Sie über das neue Tool informieren und Sie haben die Möglichkeit, es unabhängig auf Ihrer Website zu testen.