Admitad Faces: Wolfgang Sauter, Senior Business Development Manager DACH

 

Wir heißen unseren neuen Senior Business Development Manager WOLFGANG SAUTER herzlich willkommen! Wolfgang blickt auf 15+ Jahre Erfahrung im Performance Marketing Bereich zurück, und war u.a. für CJ, Target Performance, Lead Alliance und Netzeffekt tätig. Mit ihm verstärken wir unser Team in der DACH Region, und bauen damit unser Key Account Management für Advertiser und unsere Präsenz auf dem deutschsprachigen Markt aus.

In diesem Gespräch verrät uns Wolfgang, was ihn an der Branche begeistert, warum KI und Handarbeit gut nebeneinander funktionieren, und was ihn persönlich antreibt.
Viel Spaß beim Lesen!

Was begeistert Dich beim Thema Affiliate Marketing?
Sagen wir es mal so – ich wäre noch viel begeisterter, wenn ich mal auf Kundenseite gearbeitet hätte, denn Affiliate Marketing heißt für mich Werbung ohne Risiko. Wo gibt es sowas sonst? Als Publisher, insbesondere im Arbitrage, trägt man das Risiko, investiert Geld, man muss gegebenenfalls lange auf die Provision warten und im Zweifel entscheidet das Netzwerk pro Advertiser.

Andererseits hat dieses Paradigma auch seinen guten Nebeneffekt. Als Publisher ist es unabdingbar, präzise zu planen, genau zu arbeiten und kreative Lösungen zu finden, um rentabel und innovativ zu bleiben.
Wenn der Advertiser seines dazu beiträgt und bereit ist, auch Neuerungen offen gegenüber zu stehen, wird der Affiliate Markt sukzessive professioneller und fortschrittlicher. Am Ende haben beide etwas davon. Win-Win!

Wie hat sich die Branche, Deiner Meinung nach, im Laufe der letzten Jahre geändert?
Drei Dinge haben sich maßgeblich verändert:
 Überschaubarkeit. Als ich anfing – noch zu Zeiten der OMD (heutige DMEXCO) in Düsseldorf – kannte ich gefühlt jeden beim Namen und wusste mehr oder weniger, welche Firma was macht und wer dahintersteckt. Die Zeiten sind vorbei.

 Datenschutz. Das Thema Datenschutz hat und wird die Branche noch lange beschäftigen. Ich selbst bin ein großer Fan des Datenschutzes, auch wenn es zeitraubend und manchmal auch nervtötend sein kann. Es ist wichtig, dass der Nutzer selbst darüber entscheiden kann, welche Daten er wem preisgibt. Auf nationaler Ebene würde sich Blockchain Technologie für so ein Vorhaben hervorragend eignen, das nordeuropäische Land Estland hat es vorgemacht.
Gleichzeitig bin ich der Meinung, dass der Nutzer nicht nur die Datenhoheit über seine Daten haben sollte, sondern auch an der Wertschöpfungskette beteiligt werden müsste.Daten haben einen hohen Wert im Digitalen Zeitalter; im Grunde sollte man für deren Preisgabe auch etwas bekommen, was über die Nutzung des Dienstes hinausgeht, beispielsweise einen finanziellen Ausgleich.

Spezialisierung. Nahezu jede Nische wurde in den letzten Jahren besetzt. Es gibt Spezialisten für jedes Thema und zwar in mehrfacher Ausführung. Prinzipiell ist das etwas sehr positives. Allerdings macht es das Thema Online Marketing phasenweise unüberschaubar. Am Ende wollen so viele Unternehmen ein Stück vom Kuchen, dass die Stücke zu klein werden und die Dienstleistung nicht mehr finanziert werden kann. Ich glaube, dass es hier früher oder später zu einem Konsolidierungsprozess kommen wird.

Mein Motto: Weniger Müssen müssen

Wie funktioniert das Business heute – auf was müssen Advertisers aber auch Publisher im Jahr 2021 achten?
Künstliche Intelligenz und Automation werden auf kurz oder lang dazu führen, dass viele Entscheidungen, gerade im Display Bereich, von einer KI getroffen werden. . Zu einer ausgewogenen Strategie gehört aber auch das Schnüren von individuellen Paketen und Incentives für die Nutzer. Hier ist Einfallsreichtum gefragt und damit “Handarbeit”. Ich würde mich freuen, wenn weiterhin ausgiebig miteinander kommuniziert wird. Die soziale Komponente hat mir im Affiliate Marketing immer sehr gefallen und ich hoffe, dass sich das in den Grundsätzen auch nicht ändern wird.

Technologie und Nachhaltigkeit sind zwei große Themen heute. Wie siehst Du diese Verbindung?
Das eine schließt das andere nicht zwangsläufig aus. Technologie kann und wird uns helfen, Ressourcen effektiver zu nutzen und damit einer Verschwendung von Ressourcen vorzubeugen. Allerdings muss auch ein Umdenken bei den Konsumenten stattfinden. Wenn beides ineinander greift, sind wir auf einem guten Weg.

Was treibt Dich persönlich voran, was begeistert Dich als Mensch?
Wenn ich mein Wissen mit Menschen teilen darf und beobachten kann, wie dadurch die Selbstsicherheit wächst, ist das etwas sehr Schönes. Grundsätzlich bin ich begeistert von begeisterungsfähigen Menschen, die für Ihre Sache brennen und auch einstehen, egal wie widrig die Umstände auch sein mögen.

Warum hast Du Dich für die Zusammenarbeit/den Job bei Admitad entschieden?
Aus zweierlei Gründen: Zum einen arbeite ich lieber für Unternehmen, deren DNA das Programmieren ist und aus diesem Kontext entstanden sind, was bei Admitad zweifelsohne der Fall ist. Ein fähiges und ausreichend großes Team an Entwicklern zu haben ist aus meiner Sicht die Basis für Flexibilität im Produktmanagement, was in diesen schnelllebigen Zeiten überlebenswichtig ist.
Zum anderen würde ich gerne meinen kulturellen und beruflichen Horizont erweitern. Admitad hat weltweit mehrere Standorte und kann auf eine funktionierende Prozess-infrastruktur blicken, die nicht erst aufgebaut werden muss.

 

Wolfgang hat das Projekt Shop a Tree in’s Leben gerufen , das zum Ziel hat, ein Bewußtsein für den eigenen Co2 Fußabdruck zu schaffen und gleichzeitig, die Möglichkeit bietet, diesen auszugleichen. Auch bei Admitad möchte er das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus rücken.

 

 

Admitad Faces: Wolfgang Sauter, Senior Business Development Manager DACH
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