Europa kauft online

Der Online-Umsatz der Modebranche stieg um 73% im ersten Halbjahr 2021

Die Pandemie und der Lockdown versetzen der Modebranche im Jahr 2020 einen heftigen Schlag: Laut Experten ging sie um 8 bis 9 Prozent zurück. In diesem Jahr hat sich die Situation in Europa jedoch bereits positiv verändert: Laut Admitad Affiliate stieg die Zahl der Online-Verkäufe der Modebranche von Januar bis April 2021 um 73 %, im Vergleich zu dem Zeitraum September-Dezember 2020. Deutschland liegt mit einem Plus von 69 % nicht weit dahinter. Die schrittweise Aufhebung von Beschränkungen, aber auch die zunehmende Anzahl der Online-Angebote für Verbraucher, sorgten für diese vielversprechende Entwicklung in der ersten Hälfte des Jahres 2021.

Ausgewertet wurden die Daten von etwa 1000 Advertiser, und zwar abgewickelte und bestätigte Bestellungen via online Fashion Stores wie eigene Markenshops, die in der EU präsent und aktiv sind.  Dazu gehören Otto, C&A, Asos, Farfetch, sowie Marken wie adidas, Nike, H&M, Tamaris, Hunkemöller, Crocs und Basler.

Der Außenumsatzes (Gross Merchandising Value) stieg um 28% im europäischen Raum (Vergleich Q4 2020 vs. Q1 2021). Zwar haben die Verbraucher ihre durchschnittlichen Ausgaben reduziert, gleichzeitig aber häufiger eingekauft. Auch das Interesse an Brands und vor allem an deren E-Commerce-Angeboten, verfügbar direkt auf den Webseiten der Marken, wächst – die Zahl der Klicks auf diese stieg zum Jahresbeginn um 18% gegenüber der Vorperiode.

In Deutschland treten bereits ab dieser Woche einige Lockerungen in Kraft, sodass die Aktivitäten der Bürger außerhalb der eigenen vier Wände immer mehr zunehmen. Die Deutschen erneuern auch aktiv ihren Kleiderschrank – die Zahl der online Bestellungen von Kleidern und Schuhen zum Jahresbeginn stieg um 69 %, die Zahl der direkten Klicks auf die Marken-Webseiten um 15 %.

Die an der schnellsten wachsenden Zahl der Online-Bestellungen in der Modebranche zeigen Irland, Italien, Slowakei, Dänemark und Slowenien. Die TOP-10 Tabelle schließen Holland, Tschechien, Finnland, Polen und Griechenland ab.

 

Die Stunde nutzen: Traffic bedeutet mehr Umsatz

Während der Pandemie hat nicht nur die Zahl der online Communities zugenommen, sondern auch die der Webseiten, die bereit sind, mit Marken im Rahmen des Affiliate-Marketing-Programms zusammenzuarbeiten. Das heißt, die Rewards werden nicht mehr via Banner oder kontextuelle Werbung generiert (Pay per Click), sondern nach Bestellungen von Verbraucher gemessen (Pay per Action). Die Zahl solcher Anbieter und Partner hat sich zu Jahresbeginn um 12 % erhöht.

Laut dem Affiliate-Netzwerk Admitad Affiliate stammen die meisten Bestellungen in der Modebranche aus diesen Traffic-Quellen:

 

 

Zukunftsaussichten

Sowohl Experten als auch Branchenteilnehmer erwarten weiteres Wachstum in der Modebranche. Mit den weiteren Lockerungen und der wachsenden Anzahl der Online-Bestellungen wird sich der Wettbewerb zwischen den Marken in den Standard-Werbekanälen verschärfen.

Es wird zunehmend wichtig werden, nach neuen Wegen zu suchen, um mit Verbrauchern und Kunden in Kontakt zu treten – und sich als Marke neu aufzustellen. Schließlich sorgt nicht nur ein guter und bekannter Name für steigenden Umsatz, eine langfristige Investition in die Markenentwicklung gehört dazu.

 

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